„Wir sind wie eine Familie geworden.“

Doris Seitz

Die erste Zertifikats-Fortbildung „Interkulturelle Musikpraxis“ von Tontalente war ein voller Erfolg.

Der 24-jährige Musiker, der gerade an der Dorothea-Schlözer Schule seine Ausbildung zum Erzieher macht, ist einer der 17 Hobby- und Profi-Musikerinnen und Musiker aus Lübeck, Neumünster, Eutin, Flensburg und Kiel, die an dieser Zertifikats-Fortbildung vom Verein Tontalente im Rahmen des Projekts MuV (Musik und Vielfalt) in den Räumen am Meesenring 2 in Lübeck teilnahmen. Die Hälfte von ihnen ist zugewandert. Allen gemeinsam ist, dass sie Musik in Kitas, Schulen, Stadtteilen und Jugendzentren einsetzen und neue Musikkulturen kennenlernen sowie praktisch ausprobieren wollten.
„Ich habe so viele neue Lieder aus den verschiedenen Kulturen kennen gelernt, sehr gute Vorträge über elementare Musikpädagogik gehört und viel darüber diskutiert, welche Rolle Musik in unserem Leben spielt“, schwärmt auch Astghik Sisakyan aus Armenien, die sich beim Frauenmusiktreff von Tontalente engagiert. Am Anfang habe sie keinen gekannt. Doch in Laufe der 80 Stunden, verteilt auf fünf Wochenenden von Ende Oktober bis Ende März, „sind wir wie eine Familie geworden.“
Das sei auch mit ein Verdienst der Kursleiterin Ann-Kristin Kröger von Tontalente gewesen, wie ihre Gruppe einstimmig bestätigt. Gemeinsam mit Dr. Johannes Hasselhorn von der Musikhochschule Lübeck händigte sie im Anschluss an das bunte Mitmach-Programm aus internationalen Liedern und Tänzen, mit dem die Musikerinnen und Musiker ihr Publikum mitrissen, den Teilnehmenden die Zertifikate und ein kleines Geschenk aus.
Die Musikhochschule Lübeck und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein sind Kooperationspartner dieser interkulturellen Fortbildung, deren Inhalte von Musikethnologie über Makams und Rhythmen, Musik- und Sprachförderung bis hin zu Projektentwicklung und Networking reichen. „Unser Ziel ist es, sie auch über die Grenzen Lübecks hinauszutragen“, so Jörg Geschke vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein.

„Wir sind wie eine Familie geworden.“

Doris Seitz

Die erste Zertifikats-Fortbildung „Interkulturelle Musikpraxis“ von Tontalente war ein voller Erfolg.

Der 24-jährige Musiker, der gerade an der Dorothea-Schlözer Schule seine Ausbildung zum Erzieher macht, ist einer der 17 Hobby- und Profi-Musikerinnen und Musiker aus Lübeck, Neumünster, Eutin, Flensburg und Kiel, die an dieser Zertifikats-Fortbildung vom Verein Tontalente im Rahmen des Projekts MuV (Musik und Vielfalt) in den Räumen am Meesenring 2 in Lübeck teilnahmen. Die Hälfte von ihnen ist zugewandert. Allen gemeinsam ist, dass sie Musik in Kitas, Schulen, Stadtteilen und Jugendzentren einsetzen und neue Musikkulturen kennenlernen sowie praktisch ausprobieren wollten.
„Ich habe so viele neue Lieder aus den verschiedenen Kulturen kennen gelernt, sehr gute Vorträge über elementare Musikpädagogik gehört und viel darüber diskutiert, welche Rolle Musik in unserem Leben spielt“, schwärmt auch Astghik Sisakyan aus Armenien, die sich beim Frauenmusiktreff von Tontalente engagiert. Am Anfang habe sie keinen gekannt. Doch in Laufe der 80 Stunden, verteilt auf fünf Wochenenden von Ende Oktober bis Ende März, „sind wir wie eine Familie geworden.“
Das sei auch mit ein Verdienst der Kursleiterin Ann-Kristin Kröger von Tontalente gewesen, wie ihre Gruppe einstimmig bestätigt. Gemeinsam mit Dr. Johannes Hasselhorn von der Musikhochschule Lübeck händigte sie im Anschluss an das bunte Mitmach-Programm aus internationalen Liedern und Tänzen, mit dem die Musikerinnen und Musiker ihr Publikum mitrissen, den Teilnehmenden die Zertifikate und ein kleines Geschenk aus.
Die Musikhochschule Lübeck und der Landesmusikrat Schleswig-Holstein sind Kooperationspartner dieser interkulturellen Fortbildung, deren Inhalte von Musikethnologie über Makams und Rhythmen, Musik- und Sprachförderung bis hin zu Projektentwicklung und Networking reichen. „Unser Ziel ist es, sie auch über die Grenzen Lübecks hinauszutragen“, so Jörg Geschke vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein.