Workshops zu Diskriminierung

Diskriminierungen, insbesondere Alltagsrassismus, aber auch rassistische Übergriffe oder Sexismus bestimmen die Lebensrealität vieler Lübecker:innen und sind in unseren Musikkursen immer wieder Thema.

Gemeinsam mit engagierten Lübecker:innen – mit und ohne Migrationserfahrung – haben wir zwei Projekte ins Leben gerufen: "Kreativworkshops gegen Diskriminierung" für Erwachsene, "Stimmen zur Vielfalt" für Schüler:innen.

Ziel ist es, Lübecker:innen mit kreativen Mitteln wie Musik und Tanz für Diskriminierung zu sensibilisieren, Wissen über Rassismus bzw. Antirassismus zu verbreiten und uns gegenseitig zu empowern. Unterstützt werden wir dabei von Anti-Rassismus-Trainer:innen.

Gefördert durch:

Kreativworkshops gegen Diskriminierung

Bei diesem Projekt befasst sich eine Gruppe von 15-20 Personen, die je zur Hälfte aus Erwachsenen mit und ohne Migrationserfahrung besteht, eingehend mit Diskriminierung und lernt gemeinsam darüber. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Rassismus, bzw. Antirassismus und Empowerment. Aufbauend auf dem Gelernten und mit den kreativen Mitteln der Musik und des Tanzes möchten wir in Kreativworkshops gegen Diskriminierung weitere Menschen in Lübeck für Diskriminierung sensibilisieren.

Ziele:

  • Die Teilnehmenden reflektieren persönliche Diskriminierungserfahrungen bzw. Alltagsrassismus.
  • Wir schaffen eine kreative Atmosphäre der Wertschätzung und einen vertrauensvollen Raum für Austausch in allen Treffen und Workshops des Projekts.
  • Die Teilnehmenden lernen rassismuskritisch denken, sprechen, handeln.
  • Sie bilden sich fort und knüpfen selbst neue Kontakte innerhalb Lübecks, die sie nach Auslaufen des Projekts weiterhin nutzen können.
  • Die Teilnehmenden erleben Vielfalt als wertvoll, leben dies vor und vermitteln
    es der Öffentlichkeit.

Stimmen zur Vielfalt an der OzD

Gemeinsam mit der Schüler:innen-Initiative der Oberschule zum Dom, Jugendlichen der Alevitischen Gemeinde und weiteren Schüler:innen von Lübecker Schulen entwickeln wir Anti-Diskriminierungs-Workshops. Schwerpunkt ist die Sensibilisierung für Diskriminierungserfahrungen in der Schule.

Zunächst geht es in den Austausch: Wie können Schüler:innen und Lehrer:innen stärker für das Thema sensibilisiert werden? Was fehlt, um Diskriminierung sichtbar zu machen? Welches Verhalten ist erwünscht und woher weiß ich, was "richtiges" Verhalten ist? Da es auch um persönliche und emotionale Themen geht, wird viel Zeit für gegenseitiges Zuhören und Wahrnehmen eingeplant. Wo immer sinnvoll, unterstützen Tontalente-Dozent:innen mit Warm-Ups, Körperwahrnehmungsübungen und Techniken zur Gesprächsführung.

Aufbauend auf dem intensiven Austausch planen die Schüler:innen Sensibilisierungtage für die 5. Klassen und Anti-Diskriminierungs-Workshops mit Lehrer:innen. Begleitet wird dieser Prozess durch Anti-Rassismus-Trainer:innen, die auch später in den Workshops eine unterstützende Rolle einnehmen.

Neben den Workshops können die Schüler:innen auch die Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt mitgestalten.

Gefördert durch: